ReferentInnen, Podiumsgäste, Moderation

Marco Bartsch

(c) Malte Jäger

studierte an der BTU Cottbus Stadt- und Regionalplanung und war sechs Jahre Assistent des international erfolgreichen belgischen Künstlers Jozef Legrand.Er unterstützte ihn bei der Planung, der Entwicklung und der Umsetzung verschiedenster Projekte in den Bereichen: Kunst am Bau/ im öffentlichen Raum und der Objektentwicklung.

Seit September 2012 kümmert er sich, im Auftrag des Potsdamer Unternehmers Christoph Miethke, um die Entwicklung des Oranienwerkes und ist Ansprechpartner vor Ort und Helfer für alle Interessenten und Interessierte rund um das Oranienwerk- dem Kultur- & Kreativstandort Oranienburg."

Vortrag auf der Leerstandskonferenz 2018:
"Vom „Lost Place“ zum Kultur- und Kreativstandort. Das Oranienwerk in Oranienburg."

 

www.oranienwrk.de
www.miethke.com

Martin Ciesielski

(c) Martin A. Ciesielski

studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Medienpsychologie und BWL an der Freien Universität Berlin.

Seine Magisterarbeit schrieb er über die Entwicklung des Innovationsmilieus im Silicon Valley. Seit 2004 betreibt er mit seiner Firma medienMOSAIK® ein Atelier für neue Kommunikationskulturen. Im Zentrum steht dabei das optimale Zusammenspiel physischer und virtueller Räume für die erfolgreiche Zusammenarbeit in Unternehmen.

In seiner Arbeit nutzt er eine Vielzahl an künstlerischen Interventions- und Kreativtechniken, u.a. Angewandte Improvisation und Social Prototyping. Seine eigene Rolle beschreibt er dabei gerne als die eines Wirtschaftsnarren®.

Der gebürtige Berlinarr lebt und arbeitet hauptsächlich in Berlin und Umgebung.

Workshop bei der Leerstandskonferenz 2018:
„StattBad - Interaktive Improvisationstheater-Performance“

 

Christian Darr

(c) Christian Darr

war dem Studium Flächen- und Stoffrecycling als Energie- und klimapolitischer Fraktionsreferent im Thüringer Landtag und als Leiter eines Abgeordnetenbüros in Nordthüringen tätig. Nach anschließendem Studium mit Abschluss M.Eng. Energetisch-Ökologischer Stadtumbau seit 2017 bei der Stiftung trias. Betreut den Bereich Forschung, aktuell tätig für das Forschungsvorhaben "Bürgerfonds" (gefördert durch das BMBF) und das EU-geförderte Forschungsvorhaben "OpenHeritage".


www.stiftung-trias.de
www.stiftung-trias.de/wissen-forschung

 

Tore Dobberstein

(c) Anne-Christin Plate

ist Partner bei complizen Planungsbüround dort verantwortlich für Kommunikation und Stadtentwicklung. Er ist Diplom-Kaufmann und hat in Halle/Saale und Marburg Lahn Wirtschaftswissenschaften studiert. Seine Arbeitsschwerpunkte sind kooperative Planungsprozesse und die kommunikative Begleitung städtischer Veränderung, insbesondere unter Schrumpfungsbedingungen. Am Institut für Europäische Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimarist er als Dozent tätig und war Gastprofessor (Junior) am Institut für Öffentlichen Raum und Stadtkultur (SKuOR) der TU Wien. Projekte und Mitarbeit: Internationale Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010, shrinking cities, Experimenteller Wohnungsbau und Stadtentwicklung (ExWoSt). Er ist Mitinitiator der „Sportification“ Reihe und erforscht seit 2003 die Schnittstellen zwischen Sport und Stadt.

 Vortrag bei der Leerstandskonferenz 2018:
"Sportification revisited: Der Sieg des Sports in der Stadt"

 

Gabi Dolff-Bonekämper

(c) Gabi Dolff-Bonekämper

Gabi Dolff-Bonekämper

arbeitete seit 1988 als Denkmalpflegerin in Berlin bis sie 2002 den Lehrstuhl für Denkmalpflege an der TU Berlinübernahm. 2001/2002 war sie Guest-Scholar am Getty Conservation Institute in Los Angeles.

Seit 2016 ist sie Sprecherin des interdisziplinärenDFG Graduiertenkollegs ‚Identität und Erbe’und seit 2017 Mitglied im Conseil Administratif de L’Institut National de Patrimoine in Frankreich. Sie erhielt 2016, in Verbindung mit dem « Institutite for Conservation » der Universität Göteborg,  den Riksbanken Jubileumsfond Preis 2017.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind Denkmalwert- und Kulturerbe-Theorie, Erinnerungsorte und Geschichtspolitiken sowie Architektur und Städtebau der Nachkriegsmoderne, zu denen sie in zahlreichen Veröffentlichungen publizierte.

Sabine Djahanschah

(c) Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Sabine Djahanschah leitet die Projektgruppe “Bauen, Quartiersentwicklung, Kulturgüterschutz“ der Deutsche Bundesstiftung Umwelt. Nach dem Studium an der RWTH Aachen war sie von 1993-95 alsfreie Mitarbeiterin bei gmp u.a. an der Planung der neuen Messe Leipzig beteiligt, 1996 erhielt sie die staatliche Anerkennung als Sachverständige für Schall- und  Wärmeschutz. Seit 1996 initiiert und begleitetsie für die DBU Förderprojekte, hält Vorträge zum nachhaltigen Bauen im In- und Ausland und ist in diversen Jurys und Beiräten tätig. Seit 2003 ist sie Jurymitglied zum deutschen Holzbaupreis, seit 2010 Mitglied des “International Advisory Boards" der TU Stuttgart, seit 2012 Mitglied der Expertengruppe Städtebaulicher Denkmalschutz des BMUB, seit 2012 Mitglied im Stiftungsrat der Bundesstiftung Baukultur und seit 2014 Mitglied des Kuratoriums des Fraunhofer IBP. 

https://www.dbu.de

Thomas Drachenberg

(c) Steffen Lehmann

studierte von 1984 bis 1989 Kunstgeschichte und Klassische Archäologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1999 promovierte er an der Freien Universität zu Berlin zur Baugeschichte der Stadt Luckenwalde von 1933 bis 1945.

Von 1989 bis 2003 war er Gebietsreferent in der Praktischen Denkmalpflege vorerst im Institut für Denkmalpflege der DDR und später im Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege. Von 2003 bis 2012 war er Abteilungsleiter für die Bau- und Kunstdenkmalpflege im Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum in dem er 2012 die Position des Landeskonservators und stellvertretenden Direktors übernahm.

Er hat mehrere Lehraufträge: 1999 bis 2002 an der BTU Cottbus und seit 2003 an der FU Berlin und im Masterstudiengang Denkmalpflege an der TU Berlin.

 

Turit Fröbe

(c) Philip Birau

die Architekturhistorikerin und Urbanistin, hat Kunstgeschichte und Klassische Archäologie an der Philipps- Universität Marburg studiert, ein Masterstudium Europäische Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar absolviert und an der Universität Hamburg promoviert. Von 2005 bis 2017 war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und zuletzt auch als Gastprofessorin an der Universität der Künste Berlin tätig.  

Mit ihrer STADTDENKEREI entwickelt sie seit 2014 unkonventionelle, spielerische Strategien zur Baukulturvermittlung und stiftet zu einem „liebevollen Blick“ auf die gebaute Umgebung an. Zu ihren Forschungs- und Interessensschwerpunkten gehören die Themenkomplexe Stadt und Spiel, Baukulturvermittlung und urbanes Lernen.

Sie ist Autorin des Bestsellers „Die Kunst der Bausünde“; im September erscheint ihr Bestimmungsbuch für moderne Architektur „Alles nur Fassade?“.

Themenimpuls auf der Leerstandskonferenz 2018:
"Der 'liebevolle Blick' als Instrument“

www.die-stadtdenkerei.de

Klaus Günter

(c) Partner und Partner

wurde im Jahr 1971 in Freudenstadt geboren. Nach seiner Ausbildung zum Zimmermann (1992 bis 1994) studierte er Architektur an der Technischen Fachhochschule Berlin. Es folgte eine Anstellung bei den feddersen architekten, wo er sich überwiegend mit Wettbewerben und Grafik beschäftigte. Nach verschiedenen Engagements in Barcelona (2004 bis 2006), unter anderem für Red Bull oder WWP, gründete er im Jahr 2006, gemeinsam mit Jörg Finkbeiner, das Architekturbüro PARTNERUNDPARTNER.

Das Büro beschäftigt sich an seinen beiden Standorten im Schwarzwald und in Berlin mit dem Bauen mit Holz und der Frage, was nachhaltiges Bauen für zukunftsfähige Architektur bedeuten kann. Bei komplexen Fragestellungen an die jeweiligen Bauaufgaben stehen für dabei einfache Lösungen immer im Vordergrund. Technik soll natürliche Potentiale unterstützen aber nicht bestimmen.

Ein weiterer Wichtiger Punkt bei den Arbeiten ist die Schaffung einer eigenen Identität durch die gebauten Projekte. Die im Schwarzwald einen eigenen Baukulturprozess der dortigen Gemeinde Baiersbronn  initiierten.
www.partnerundpartner.com

Klaus Günter baute in Baiersbronn mit Birgit Stiletto die alte leerstehende Skifabrik Morlok zu einem Zuhause für schwerkranke Kinder um.
http://www.luftikus-kinderintensiv.de/

Jens Kapitzky

(c) Lars Stricker

Nach Ausbildungen zum Buchdrucker und Buchhändler hat er Kommunikationswissenschaft, Germanistik und Politikwissenschaft studiert. Danach war er 15 Jahre beim Klett-Verlag www.klett.deim Bildungsbereich tätig, zuletzt für 5 Jahre als Geschäftsführer des Österreichischen Bundesverlages in Wien www.oebv.at.

2015 wechselte er Perspektive und Rolle: von der beratenden Führungskraft zum Berater. Seit 2015 lebt er wieder in Leipzig und arbeitet für die Organisationsberatung Metaplan www.metaplan.com, wo er seit 2018 gemeinsam mit Christoph Nahrholdt die Metaplan Academy http://www.metaplan.com/de/academy/leitet. Gleichzeitig ist er, ebenfalls mit Christoph Nahrholdt, Berater bei origo-3 www.origo-3.com; gemeinsam bieten die beiden Metaberatung für Zukunftsprojekte an, vor allem im Bildungs- und Entwicklungsbereich.

Workshop bei der Leerstandskonferenz 2018: Warum man Innovation nicht organisieren kann – sie aber trotzdem braucht!

Einige Texte von Jens Kapitzky im VERSUS-Blog von Metaplan:

Die Schwierigkeit des Einfachen
(mit Finn-Rasmus Bull und Judith Muster)
http://resources.metaplan.de/2018/04/23/die-schwierigkeiten-des-einfachen/

 Wer fragt, führt?
(mit Claudia Langen)
http://resources.metaplan.de/2018/02/01/wer-fragt-fuehrt/

Kollaboration in Zeiten der Digitalisierung
(mit Kai Matthiesen)
http://resources.metaplan.de/2017/09/12/kollaboration-in-zeiten-der-digitalisierung/

Peter Kloo

(c) Stadt Kolbermoor

ist Erster Bürgermeister der Stadt Kolbermoor. Im Mai 2002 übernahm der gelernte Elektromeister das Amt des Erster Bürgermeisters der Stadt Kolbermoor.

Die Stadt Kolbermoor ist eine Kleinstadt im oberbayerischen Mangfalltal, die erst im Jahre 1863 mit der Ansiedelung einer Baumwollspinnerei gegründet wurde. Die rasch anwachsende Industriesiedlung wurde überwiegend durch die Baumwollspinnerei geprägt und ist mittlerweile mit knapp 19.000 Einwohnern die größte Kommune im Landkreis Rosenheim.

Der Niedergang der Textilindustrie und die Schließung der Baumwollspinnerei im Jahr 1993 stellte für die Stadt Kolbermoor eine große Herausforderung dar. 

Seit 2004 wurde die Industriebrache inmitten der Stadt in enger Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und der privaten Investorengruppe Quest-Immoblien überplant und ein großer Teil der Industriebauten mit neuem Leben gefüllt.

Link:
http://www.quest-immobilien.de/communities/alte-spinnerei-kolbermoor.html

Sabine Gollner

(c) Florian Miedl

…ist selbstständig und als Impulsstrategin im Bereich Regionalentwicklung aktiv. Sie führt Projekte im Schnittbereich von Architektur und Stadtplanung, Film und Kunst durch. Freischaffend tätig ist Sabine Gollner mit Öffentlichkeitsarbeit, Medienproduktion und Leerstandsvermittlung.

Nach Abschluss ihres Architekturstudiums in Darmstadt und Newcastle upon Tyne und einer Ausbildung in Fernseh- und Filmproduktion betrieb sie von 1996 bis 2011 eine interdisziplinäre Multi-Media Firma in Birmingham, UK.  

2011 zog sie zurück nach Deutschland, gründete die Kreativagentur It’s About Time, um kreative Projekte im Bereich Tourismus und der Stadt- und Regionalentwicklung im ländlichen und peripheren Raum zu entwickeln und durchzuführen.

Ihr Kulturtourismus & Stadtentwicklungsprojekt, die App ‚QR-Tour Bad Berneck & Goldkronach‘  (www.qr-tour.de) erhielt den 2. Platz beim Tourismuspreis Bayern 2016.

Sie ist Gründerin und Vorsitzende der KÜKO: Künstlerkolonie Fichtelgebirge e.V., einer preisgekrönten Netzwerkinitiative für den ländlichen Raum. www.kueko-fichtelgebirge.de

2016 erstellte sie ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für Bad Berneck, zusammen mit der Coopolis GmbH, Planungsbüro für kooperative Stadtentwicklung, Berlin. Vermittelt jetzt Leerstandsobjekte an Kreativschaffende im Umsetzungsmanagement und als Teil von www.freiraumleben-fichtelgebirge.de

2017 Initiierung eines Coworking Spaces im ländlichen Raum im Auftrag des Amts für Ländliche Entwicklung: https://schaltzentrale.bayern/ 

http://www.coopolis.de/sabine-gollner
http://www.ardmediathek.de/tv/Zwischen-Spessart-und-Karwendel/Heimat-selbst-gestalten/BR-Fernsehen/Video?bcastId=14913712&documentId=38752758 
http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/star-architekt-haimerl-fur-bad-berneck_590729 
https://kueko-fichtelgebirge.de/kreative/sabine-gollner-2/ 

Elke Knöß-Grillitsch

(c) Irmela Sondermann

studierte Architektur an der TU-Darmstadt und an der Architectural Association in London.Sie lehrte an der TU-Berlin von 1998-2008 und gründete gemeinsam mit Wolfgang Grillitsch das Büro Peanutz Architekten in Berlin, das seit 2013 auch im Raum Stuttgart tätig ist.Ihr Betätigungsfeld reicht von der Gestaltung und performativen Aneignung des öffentlichen Raums, Wohnen im urbanen und ländlichen Umfeld bis hin zu Museumsgestaltung und Ausstellungsdesign mit dem Blick auf die Kommunikation von urbanen und regionalen Konzepten, Archiven und kultureller Erinnerung. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf dem Um- und Zwischen- Nutzen von Raum.Zwischennutzungen von Brachen und leerstehenden Gebäuden ermöglichen die Aneignung von Raum und die Erprobung von Ideen im Kontext des Vorhandenen, vor deren Abriss oder Komplettsanierung.Aktuell plant sie im Team (Arge um.nutz = Studio umschichten & Peanutz Architekten) die temporäre Zwischennutzung einer ehemaligen Güterhalle als Ausstellungshalle für die Bundesgartenschau im Jahr 2019 in Heilbronn.

Mehr Information zu Peanutz Architekten:
www.peanutz.at


Vortrag bei der Leerstandskonferenz 2018:
"Zwischen Raum Nutzen“

 

Florian Kluge

(c) Martina Goyert für den Förderverein Bundesstiftung Baukultur

studierte Freiraum- und Landschaftsplanung an der Universität Hannover und Projektmanagement an der Bauhaus Universität Weimar. Von 1998 bis 2003 war er als freier bzw. angestellter Landschaftsarchitekt im Ruhrgebiet und in Hamburg tätig. Ab 2003 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur der RWTH Aachen. Nach seiner Promotion 2008 leitete er den Lehrstuhl als Vertretungsprofessor bis 2010. Im selben Jahr erhielt er den Ruf als Professor für Projektmanagement an die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft. Seit 2016 ist er dort Gründungsmitglied und Leiter des Instituts für Prozessarchitektur (IPA).
Selbständig ist Kluge seit 2003 mit dem Büro „KlugeProjekte“ als freischaffender Landschaftsarchitekt, Moderator und Prozessberater tätig. In wechselnden Konstellationen gestaltet er Prozesse und Projekte in Landschaftsarchitektur, Stadterneuerung und Dorfentwicklung sowie Kunstinterventionen.

Workshop bei der Leerstandskonferenz 2018
"Immovielien – Immobilien von Vielen für Viele!"

Infos zu Florian Kluges Lehrgebiet an der Alanus Hochschule:
https://www.alanus.edu/de/hochschule/menschen/detail/florian-kluge/d2e2d46ce84efd25f24b3a812269ef1d/

Infos zum Institut für Prozessarchitektur:
www.alanus.edu/ipa

Infos zum Netzwerk Immovielien:
www.netzwerk-immovielien.de

Philipp Hentschel

(c) Tobias Kremkau

ist Ur-Brandenburger und arbeitet seit Anbeginn in kreativen Netzwerken als selbstständiger Projektleiter für alles Digitale. 

Nachdem er 2010 in Berlin das Coworking Space und Freiberufler Netzwerk „welance" gegründet hat, folgte er der Idee von ländlichen Kreativorten.

Als Mitgründer des Coconat Workation Retreats sowie Initiator von Kreativorte-Brandenburg und dem Netzwerk Digitales Landleben ist er bestens mit den Projekten in und um Berlin vertraut.

Im Juli 2018 hat Philipp mit seiner Familie eine Inspirationstour durch Brandenburg gemacht. In seinem Vortrag wird er von der vielfältige Kreativszene berichten, welche sich in innovativen Wohn- und Arbeitsprojekten Ihren Traum von einem Leben ausserhalb der Großstadt erfüllt.

Leonhard Müllner

(c) Leonhard Müllner

studierte Medienkunst und Bildende Kunst in Wien, Leipzig und Linz. Derzeit arbeitet er an seinem PHD in Practice zum Thema "Fahnenflucht aus digitalem Kriegsgebiet". Er lebt und arbeitet in Wien als Künstler und Kulturwissenschaftler. Er verfügt über internationale Ausstellungs- und Vorführungserfahrung. Seine Filme zeigte er 2018 in der Diagonale 2018, Crossing Europe, bfi London Filmfestival und Vienna Shorts. Kürzlich gewann er den Preis für den Besten Österreichischen Film im Vienna Short Film Festival (VIS).

In seinen künstlerischen Arbeiten interveniert er in den digitalen oder öffentlichen Raum.

Vortrag auf der Leerstandskonferenz 2018: „Leerstandstendenz“

Link:
http://leonhardmuellner.at

Reiner Nagel

(c) Bundesstiftung Baukultur, Till Budde

ist Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, Architekt und Stadtplaner. Zuvor war er Abteilungsleiter in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin für die Bereiche Stadtentwicklung, Stadt- und Freiraumplanung (seit 2005).

Reiner Nagel hat seit 1986 in verschiedenen Funktionen auf Bezirks- und Senatsebene für die Stadt Hamburg gearbeitet, zuletzt ab 1998 in der Geschäftsleitung der HafenCity Hamburg GmbH. Er ist Lehrbeauftragter an der TU Berlin im Bereich Urban Design und Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung und außerordentliches Mitglied des Bundes Deutscher Architekten.

https://www.bundesstiftung-baukultur.de

Caren Ohrhallinger

(c) nonconform

stammt aus Oberösterreich und studierte Architektur an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und in Oslo. Sie ist Ziviltechnikerin für Architektur, zertifizierte Dynamic Faciliator und ausgebildete Mediatorin.

Als Partnerin bei nonconform mit Sitz in Wien, Berlin, Oberösterreich und Kärnten hat sie die partizipative Planungsmethode nonconform ideenwerkstatt ebenso mitbegründet wie die nonconform akademie, ein Weiterbildungsangebot für innovative Bürgerbeteiligung.

Ihre Schwerpunkte liegen vor allem im Bereich der Ortskern- und Stadtentwicklung, der Schulraumentwicklung und der Verknüpfung von Beteiligung und Planung.

Eine Leidenschaft von ihr ist die pädagogische Zukunftsfähigkeit von Schulen beim Um- oder Zubau, wo sie an der Schnittstelle zwischen Raumentwicklung und Organisationsentwicklung agiert. So ist sie auch zuständig für die Entwicklung von neuen Formen der inneren Zusammenarbeit im Büro - mit den eigenen Methoden von Beteiligungshandwerk und Beteiligungskultur.

Vortrag auf der Leerstandskonferenz 2018:
"Arbeitstitel: Reise in die Zukunft"

Interview mit Caren Ohrhallinger im C/O Vienna Magazine

Lena Schartmüller & Beatrice Stude

von links nach rechts: Lena & Beatrice (c) Josefine Mochar & Ricardo Herrgott

Lena Schartmüller 

studiert im Master Raumplanung und Raumordnung an der Technischen Universität Wien. In ihrer Bachelorarbeit hat sie sich bereits intensiv mit Leerstand und Ortskernbelebung durch Leerstandsaktivierung auseinandergesetzt. Seit September 2017 ist sie Teil des Raumteiler-Teams von imGrätzl.at.

Beatrice Stude 

ist selbständige Stadtplanerin, war viele Jahre in der Projektentwicklung für einen gewerblichen Bauträger tätig und aufgrund ihrer Leidenschaft für (Alltags-)Radfahren jahrelang bei der Radlobby Wien und Radlobby Österreich im Vorstand engagiert. Ihr Fokus sind die sich unterstützenden Wechselbeziehungen von Nahversorgung und belebten Erdgeschossen, kurzen Wegen als Grundvoraussetzung für mehr zu Fuß gehen und Radfahren im Alltag, sowie attraktiven und inklusiven öffentlichen Räumen. Seit Frühjahr 2018 ist sie Teil des Raumteiler-Teams von imGrätzl.at.

Vortrag auf der Leerstandskonferenz 2018:
"Raumteiler - verbindet Menschen & belebt Stadtteile / Ortszentren"

https://www.imgraetzl.at/raumteilerfestival
https://www.imgraetzl.at/wien/raumteiler